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Schon gehört oder betroffen?
Was ist eigentlich ein Aneurysma?

Ein Aneurysma ist eine sack- oder beerenförmige Ausstülpung oder Ausbuchtung von Blutgefäßen durch eine angeborene oder erworbene Gefäßwandschwäche von Hauptschlagadern. Das kann sowohl im Hirn als auch an der Herz- oder Bauchaorta auftreten.
Etwa 2 % der Bevölkerung sind davon betroffen und die meisten wissen es nicht. Ein Aneurysma kann auch durch eine Kombination verschiedener Faktoren entstehen, nämlich durch familiäre Veranlagung sowie durch Bluthochdruck und/oder Arteriosklerose. Aber selbst wenn man diesen Risikofaktoren vorbeugt, gibt es keine Sicherheit.

Tritt die Erkrankung im Gehirn auf und kommt es - wie bei 30 % der Fälle - zum Platzen des Aneurysmas, endet dies für jeden Zweiten tödlich, jeder dritte Betroffene behält bleibende neurologische Schäden zurück.
In den meisten Fällen wird ein Hirnaneurysma vor der Ruptur nur durch gezielte Untersuchungen gefunden, wie z. B. bei Sehstörungen oder immer wieder auftretenden sehr starken Kopfschmerzen.

Bei den Aortenaneurysmen ist die Chance, es vor der Ruptur zu finden, größer. Etwa durch Ultraschall, der ja öfter durchgeführt wird als ein Schädel-CT oder MRT. Ein Aortenaneurysma verursacht u.U. Rücken- oder Nierenschmerzen oder pulsierendes Klopfen im Bauchraum; die Symptome für ein BAA sind schwer zu erkennen und leicht mit anderen Krankheitsbildern zu verwechseln.
Als BAA wird eine Erweiterung der abdominalen Aorta meistens unterhalb des Abgangs der Nierenarterien angesehen. Wenn ein Bauchaorten-Aneurysma platzt, führt das in kürzester Zeit zu massiven Blutverlusten, die Notfalloperationen sind auch heute noch mit hohen Sterblichkeitsraten verbunden.
Während ein gut vorbereiteter Eingriff nur von 3 bis 4 % der Patienten nicht überlebt wird, können bei einem blutenden Riss über 40 % nicht mehr gerettet werden. Hiervon sind mehr Männer als Frauen betroffen. Lediglich 3 % der Aortenaneurysmen bilden sich im Brustbereich.

Im Laufe der Jahre sind verschiedene OP-Techniken entwickelt worden, die in Kürze an dieser Stelle näher beschrieben werden.

Was bedeutet Selbsthilfe?

Selbsthilfe bedeutet, die eigenen Probleme selbst in die Hand zu nehmen und aktiv im Rahmen der eigenen Möglichkeiten nach einer Lösung zu suchen. Menschen in Selbsthilfegruppen sind durch ihren fortdauernden Erfahrungsaustausch zu Experten/innen in eigener Sache geworden.
In SHG können Menschen lernen, wieder auf andere zuzugehen, soziale Kontakte zu knüpfen, die eigene Isolation zu überwinden, neue Lebensperspektiven zu finden sowie Probleme und ihre Folgen besser zu bewältigen.

Wir sind:
eine Gruppe von Betroffenen und Angehörigen, eine kleine Gruppe (9 Personen), die sich im Jahr 2005 aufgrund eines Presseaufrufs zusammen gefunden hat.

Wir wollen:
Gleichgesinnte treffen und uns über unsere Erfahrungen austauschen.
Fragen wie:
- Welche Perspektive habe ich noch?
- Wie geht es für mich weiter?
- Wie verändert sich mein Leben?
- Welche rechtlichen Belange werden für mich wichtig?
beschäftigen uns.

Informationen sollen ausgetauscht werden und Fachreferenten zu verschiedenen Themen eingeladen werden.
Interessierte und Angehörige sind in der Gruppe herzlich willkommen.

Die Selbsthilfegruppe trifft sich jeden 4. Dienstag im Monat, ab 16 Uhr in der Alsenstr. 19a.
Bitte beachten Sie, dass Parkplätze direkt vor dem Gebäude ausschließlich für Schwerbehinderte reserviert sind. Die Alsenstraße ist nur auf einer Seite beparkbar. Eine Parkscheibe ist Pflicht.

Weitere Informationen bekommen Sie in der

Selbsthilfekontaktstelle Bochum
Tel.: 0234/5880707
im Haus der Begegnung,
Alsenstraße 19a

oder hier. Wenn Sie Fragen haben, benutzen Sie bitte unser Kontaktformular, wir melden uns dann umgehend bei Ihnen.